© HAJO-TE
Meine Webseite HAJO-TE
Die Empfängervorstufe mit Röhren 1SH24
Diese Baugruppe ist der erste Teil eines geplanten KW TRX mit den russischen Miniaturröhren. Man kann sicher mit moderneren Bauelemente bessere Ergebnisse erzielen. Mich reizt es aber mit diesen Röhren und Bauteilen aus der Bastelkiste zu experimentieren. Es soll funktionieren. Optimieren kann später, oder nie, folgen. Über Anregungen oder Meinungen würde ich mich sehr freuen.
Der Schaltplan
Die Leiterplatte
Messwerte
Die Durchlasskurve, der Sendepegel ist -20 dBm. Die Bandbreite bei -3 dB, der Sendepegel ist -20 dBm Die Verstärkung in Abhängigkeit von der angelegten Regelspannung. Die Eingangsanpassung gemessen mit dem “miniVNA”
Der fertige Aufbau
Die Erstellung der Leiterplatte erfolgt in Target 3001 V13 Elektor special. Dieses Projekt verbrauch 120 der möglichen 400 Pin. Die Leiterplatte ist doppelseitig und in Frästechnik gefertigt. Die ganze Kupferfläche auf der Bestückungsseite wird hier als Masse genutzt. Mit dieser Technik habe ich bei HF-Anwendungen gute Erfahrungen gemacht.
Die Schaltung hat keine Besonderheiten. Der Ein- und Ausgang der Vorstufe ist niederohmig (soll 50 Ohm). Die Güte der Filterspulen ist recht niedrig (Q ca. 30) und daher ist die Anpassung an die Röhren nicht optimal. Bei einer Eingangsleistung von -20 dBm sind am Ausgang ca. -7 dBm (50 Ohm) zu messen. Die Anodenspannung war bei den Messungen 48V. Das Regelverhalten ist bei den Messwerten zu sehen.
Daten
Anodenspannung: 50 V, Anodenstrom: 2 mA Heizspannung: 1,2 V, Heizstrom: 20 mA Spannungsverstärkung: ca. 4,5 (13 dB)
Was ist dazu noch zu sagen? So sieht er aus. Der Abgleich war problemlos. Das Layout ist so ausgelegt, dass zwischen den beiden Stufen eine Schirmung machbar ist. Das war aber nicht aber nicht erforderlich. “Dank” der geringen Verstärkung war keine Schwingneigung vorhanden. Habe ich da was falsch gemacht? Da gibt es doch den Spruch:” Ein Verstärker schwingt immer ein Oszillator nie”.